Nadelgehölze2018-03-29T10:49:25+00:00
Scheerer Baumschulen & Gartencenter in Langenau/ Albeck, Baden Württemberg, Pflanzenmarkt, Produkvielfalt, Pflanzen, Nadelgehoelze

UNSERE AUSWAHL AN NADELGEHÖLZEN

Nadelgehölze beleben den Garten vor allem im Winter und lassen ihn nicht ganz so kahl erscheinen. Aus diesem Grund findet man Nadelgehölze, die bis auf wenige Ausnahmen alle immergrün sind, fast in jedem Garten. Nicht nur als Einzelpflanze, sondern auch in Gruppen und als Hecke geben Nadelgehölze ein schönes Bild ab. Die Tiere ziehen sich vor allem im Winter gerne in das schützende Grün zurück. Der Austrieb der Nadelgehölze ist ein toller Zeitpunkt, um die Pflanzen zu beobachten: die wachsenden Triebe mit den hervorspitzenden Nadeln, die Knospenschuppen der Fichten, die wie ein Hütchen auf den sprießenden und quellenden Knospen sitzen, das erfrischend aussehende Grün der jungen weichen Nadeln sind ein ganz besonderes Schauspiel.

Tanne:

Nach Fichten- und Kiefernbäumen sind Tannen die Artenreichste Nadelbäume in Europa.Die sehr dekorativen, flachen Tannennadeln sind bei den meisten Arten oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits mit weißen Stomabändern versehen.In unseren Gartenanlagen gedeihen Tannen am optimalsten auf gleichbleibend feuchten, nahrhaften Böden. Die Rinde von Tannen ist im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen auffallend hell, sehr glatt bei jungen Pflanzen und je älter die Tanne wird, desto rauer und schuppiger mit Harzblasen.

Kiefer:

Von allen Kieferarten sind vor allem die Berg-Kiefer, Zirbel-Kiefer und Wald-Kiefer in Deutschland heimisch. Alle Kieferarten haben ein ausgeprägtes Lichtbedürfnis und sollten eher unbeschattet stehen. An Mineralgehalt und Feuchtigkeit des Standorts stellen Sie nur geringe Ansprüche. Die Kiefer wird deshalb auch als „Baum des Sandbodens“ bezeichnet. Sie wächst aber auch in Felsspalten und auf sauren Moorböden und gilt somit als wahrer Überlebenskünstler. Eindeutiges Erkennungsmerkmal der Kiefer sind die 4-20 cm langen Nadeln, welche quirlartig an den Zweigen angeordnet sind.

Wacholder:

Der Wacholder gehört ebenfalls zu den anspruchslosen Nadelgehölzen und gedeiht gut auf sandigen Böden. Die meisten Arten entwickeln sich zu kleinen, bisweilen auch mittelgroßen, oft mehrstämmigen Bäumen, viele bleiben aber auch strauchförmig und gehören zu den flachwüchsigen Zwergsträuchern. Alle Arten sind lichthungrig und lieben die offene, sonnige Freiflächen. Im Schattendruck von Bäumen verlieren sie schnell ihren angeborenen Wacholder-Charme. Sie gehören nicht nur zusammen mit Calluna, Eriken und Kiefern in den typischen Heidegarten, sondern lassen sich z.B. hervorragend mit Rosen, Stauden und Gräsern kombinieren. Die Beeren der Pflanze sind vielen als Gewürz bekannt und werden auch zur Branntweinherstellung genutzt.

Thuja:

Die Thuja auch Lebensbaum genannt, ist die bekannteste Heckenpflanze der Nadelgehölze. Sie entwickelt sich sehr regelmäßig zu einem kegelförmigen und schlanken, aufstrebenden Baum. Durch die gute Frosthärte und Windfestigkeit, gilt die Thuja als sehr robuster , immergrüner Baum. Am liebsten mag der Lebensbaum einen kalkhaltigen, sandigen Boden. Er passt sich aber auch gut an unterschiedliche Bodenarten an. Die schnittverträgliche Pflanze ist ein sehr beliebtes Formgehölze und lässt sich zu außergewöhnlichen Gartenskulpturen schneiden.